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blind date
"lade jemand gefährlichen zum tee ein" schreibt joseph beuys in "how to be an artist". und meinte wohl, lass dich auf das unbekannte ein.
barbara und ich waren mutig und neugierig genug. und vielleicht auch irgendwie vertraut genug, uns auf dieses experiment einzulassen. mal hinter dem virtuellen vorhang hervortreten. sich im lebendigen ganzen treffen.
es erstaunte und irgendwie doch wieder nicht, dass es sich dann auch wirklich vertraut und leicht und selbstverständlich anfühlte.
wirklich schöner tag. danke für den tipp herr beuys!
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secondkleid
weibsbilder
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schwimmen. in einem ozean voller informationen. wegweisend eintauchen. mit meiner intuition. muss mich manchmal selbst erinnern. ab und zu anhalten. im all tag. um wahr zu nehmen. bin nachsichtig mit mir. erlaube mir meine langsamkeit. im lernen. würdige das was ich bereits wirklich weiß. und das fühlt sich fein, leicht und weit an.
"alle weisheit ist langsam" christian morgenstern
übergänge
die übergänge mag ich. wenn es frühling wird. wenn es sommer wird. und auch jetzt. spüre den herbst auf der seele. ganz leicht. er webt sich ein. ganz langsam. es duftet schon manchmal nach ihm.
innenbilder
a drawing a day keeps the doctor away. oder. schreibend auf die andere seite kommen.
versuche mich im schreiben von morgenseiten. drei seiten. punkt. und manchmal male ich ein bild. ein innenbild.
die morgenseiten sind einfach nur bla.bla.bla. albern, manchmal wütend. manchmal auch wunderschön.
schreiben. ohne dafür in stimmung zu sein. ohne zensur. meldet sich mein innerer perfektionist, beachte ich ihn nicht. lasse ihn weiterplappern und schreibe...
bevor ein innenbild entsteht schließe ich die augen, spüre meinen atem...nehme meine gefühle wahr. dann male ich. ganz intuitiv.
hier ein bauchgefühl. kein schönes gefühl. brennend. lähmend. aber drehe ich das bild um...
morgenseiten und innenbilder sind nahrung für mein inneres künstlerkind. es hat eine feine stimme. für mich die stimme der quelle.
die mächtigste muse von allen ist unser eigenes inneres kind. stephen nachmanovitch.
...
buch zu den morgenseiten: der weg des künstlers. von julia cameron
ein spiritueller pfad zur aktivierung unserer kreativität.
...
für die innenbilder verwende ich wasservermalbare wachsmalfarben.
günstig z. B. von jaxon.
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versuche mich im schreiben von morgenseiten. drei seiten. punkt. und manchmal male ich ein bild. ein innenbild.
die morgenseiten sind einfach nur bla.bla.bla. albern, manchmal wütend. manchmal auch wunderschön.
schreiben. ohne dafür in stimmung zu sein. ohne zensur. meldet sich mein innerer perfektionist, beachte ich ihn nicht. lasse ihn weiterplappern und schreibe...
bevor ein innenbild entsteht schließe ich die augen, spüre meinen atem...nehme meine gefühle wahr. dann male ich. ganz intuitiv.
hier ein bauchgefühl. kein schönes gefühl. brennend. lähmend. aber drehe ich das bild um...
... gelange ich auf die andere seite...
morgenseiten und innenbilder sind nahrung für mein inneres künstlerkind. es hat eine feine stimme. für mich die stimme der quelle.
die mächtigste muse von allen ist unser eigenes inneres kind. stephen nachmanovitch.
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buch zu den morgenseiten: der weg des künstlers. von julia cameron
ein spiritueller pfad zur aktivierung unserer kreativität.
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für die innenbilder verwende ich wasservermalbare wachsmalfarben.
günstig z. B. von jaxon.
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domstadt am rhein...
...we ♥ you!
... linien ... flächen ... strukturen ...


...
und mit dabei. ganz zart.
ein trauriges gefühl.
und ein lebensbejahendes gefühl.
weil das leben so kostbar und schön ist.
und so leicht zerbrechlich.
ich hab die lebendigkeit geatmet
und still gefeiert.
my thoughts go out to norway!
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wir sind eben bloß zeitliche, endliche, vergängliche, traumartige,
wie schatten vorüberfliegende wesen
...
noch mehr schöne linien...flächen...strukturen (nach dem sturm) hier
..................................wo?
hat jemand den sommer gesehn?
zurzeit sieht es wettertechnisch so aus, dass unsere zelte nicht zum einsatz kommen werden...
nörgeln hilft bekanntlich nicht. also versuchen wir das beste draus zu machen...
... mit humor ...
... und vieeeel gelassenheit ...
... oder sommerbroschen nähen ...
... gefüllt mit lavendel aus dem garten ...
...
"nörgeln ist eine strategie der machtlosen, es hat nichts geheimnisvolles."
aus: was ich liebte. siri hustvedt
...
der kleine wellen-effekt
ferienbeginn. freie tage. und ich will meer. und eine liebe kollegin hat mir zum einstieg diesen link geschenkt, den ich gerne mit euch teilen möchte.
und ich sag ja immer. wer spricht, dem wird geholfen. auch ein kleiner wellen-effekt. hab die kollegen nach urlaubslektüre gefragt. und bin prompt bedient worden. mit wunderbaren büchern und tollen buch-tipps. ins sommerloch fallen ist damit ausgeschlossen...
unser ferienziel ist noch offen...
ob meer, see oder berge...wird sich zeigen.
zurzeit lese ich "den dämonen nahrung geben" von tsültrim allione. buch-tipp einer lieben blogger-freundin. finde die dort beschriebene praxis auf der basis alter buddhistischer techniken sehr spannend. und übe mich im dämonenfüttern...
bücher die ich immer wieder zur hand nehme. "die wolfsfrau" von clarissa pinkola estés und die bücher von cambra skadé.
habt ihr auch bücher, die ihr immer wieder zur hand nehmt oder die ihr ans herz legen könnt?
...
villa kunterbunt
ich hab da eine freundin. die ist frech und wild und wunderbar.
ihr haus. kunterbunt und sehr lebendig.
besuche bei ihr. erdend. beflügelnd. schmerzverdünnend.
märchenwolle wird mit seife und wasser zu eifelgoldigem.
perlenfein gefädelte kraft.
bald in ihrem kleinen kaufladen.
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noch heute finde ich eindrucksvoll an ihr, dass sie niemals jemanden beurteilte. sie gab über menschen keine meinung ab. sie nahm sie wahr und sagte, was sie von einem thema hielt, aber niemals hörte ich sie einen menschen kritisieren.
[...]
auf frauen kannst du dich verlassen, auch wenn sie streiten und keifen. freundinnen sind das wichtigste im leben. es gibt nichts lustigeres, als mit frauen zu leben, zu reden, zu spielen und zu reisen.
aus: der rest deines lebens beginnt jetzt. luisa francia
www.salamandra.de
...
sprach ich gestern noch von schmetterlingsleichten tagen. so beginnt meine neue woche doch leider mit kratzigem hals. meine stimme tönt wie die eines rauhbeinigen, alten piratenkapitäns. und dementsprechend wurde ich heute von den kollegen mit sorgenvollen blicken bedacht. ganzheitlich betrachtet mach ich mir jetzt so meine gedanken. und verkrümel mich mit linderndem tee und >krankheit als weg< zu ganesha und seiner ratte. in meine neue lieblingsleseecke. krächz!
mit welchen heilmittelchen pflegt ihr eure kranken hälse?
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schluckauf
hmmm.... blogger hatte den lieben langen tag schluckauf. und jetzt ist mein letzter post verschwunden. hier also noch mal. nur leider sind eure schönen kommentare futsch.
ich träume davon die wirklichkeit zu sehen. frisch. pur. absichtslos. und deshalb übe ich das sehen. ständig. und immer wieder neu. ich befreie mich und stelle mich dem ganzen. denn die vielfalt und die einheit sind nicht voneinander getrennt. ich staune. wenn die logik unter ihrem eigenen gewicht zusammenbricht. meine wirklichkeitsmodelle sich auflösen. und zurück bleibt die wirklichkeit. so wie sie ist. unverblendet. bevor ich versuche etwas aus ihr zu machen. im hier und jetzt. wenn ich wirklich sehe. bin ich völlig frei. sich selbst finden und neu entdecken ist schön. alles ist da. immer wieder neu. in jedem augenblick.
...
ich mag: ich habe einen traum - eine serie des zeit magazin
häschen hüpf!
mit diesen bildern hüpf ich in die osterpause.
lieber besuch wird erwartet.
und. zwei trauen sich.
wünsche allen eine wunderbare zeit.
glück
die herzhaft gähnende katze. warmes kerzenlicht. zarte kirschblüten. kleine liebevolle geschenke. betörender blumenduft. leibliches wohl.
glück hat so viele gesichter.
ankommen
gründe zum haare raufen gibt es in unserer welt genug.
die adventszeit sollte kein grund sein. und ich denke dabei an ihre merkwürdigen begleiterscheinungen.
advent ist eine einladung. zur bewussten stille. zum schrittweisen herunterfahren der inneren unruhe. zum auftanken der kräfte. und auch zum danken.
deshalb. an dieser stelle mal ein herzliches dankeschön an euch liebe leser/innen. eure kommentare schätze ich sehr. finde sie wertvoll. machen mein leises notizbuch erst so richtig lebendig. ihr nehmt euch die zeit dafür. und jeder weiß. wie kostbar doch zeit ist.
wünsche eine gute und besinnliche zeit.
...
| wenn ich wirklich höre, lass ich mich berühren. |
| wenn ich wirklich schaue, ändert sich mein blick. |
| wenn ich wirklich gehe, atme ich das leben. |
| wenn ich wirklich lasse, wird verwandlung sein. |
arunga heiden |
lust und last
schnee kann so schön sein.
[...] er fiel in weißen, flauschigen flocken vom himmel, flocken, die man in der hand fangen und lange betrachten konnte, bevor sie schmolzen.
aber diese woche hat er mir zu schaffen gemacht. morgens im dunkeln zur arbeit und abends im dunkeln nach hause fahren (verzeiht. ich jammer jetzt mal ein wenig) ist ja schon deprimierend. dabei noch blut schwitzend sechzig pferde einer smarten kleinkutsche gegen unberechenbare schneeungeheuer bändigen zu müssen, ist selbst einem bambi mit biss zu viel.
jetzt ist wochenende. ich werf mein hirn weit weg (danke julia für die inspiration). koch mich durch die geliebte biogemüsetüte. lese noch mal von drachen, liebe und anderen ungeheuern. klapper weiter an meinem schon schön fortgeschrittenen maschenwerk und versöhn mich mit dem schnee.
[...] vor dem großen kamin kuschelten sich die hofdamen mit ihrem handarbeitszeug.
wünsche allen lesern (auch den stillen) ein rutschfreies wochenende.
zitate: karen duve "die entführte prinzessin"
[...] er fiel in weißen, flauschigen flocken vom himmel, flocken, die man in der hand fangen und lange betrachten konnte, bevor sie schmolzen.
aber diese woche hat er mir zu schaffen gemacht. morgens im dunkeln zur arbeit und abends im dunkeln nach hause fahren (verzeiht. ich jammer jetzt mal ein wenig) ist ja schon deprimierend. dabei noch blut schwitzend sechzig pferde einer smarten kleinkutsche gegen unberechenbare schneeungeheuer bändigen zu müssen, ist selbst einem bambi mit biss zu viel.
jetzt ist wochenende. ich werf mein hirn weit weg (danke julia für die inspiration). koch mich durch die geliebte biogemüsetüte. lese noch mal von drachen, liebe und anderen ungeheuern. klapper weiter an meinem schon schön fortgeschrittenen maschenwerk und versöhn mich mit dem schnee.
[...] vor dem großen kamin kuschelten sich die hofdamen mit ihrem handarbeitszeug.
wünsche allen lesern (auch den stillen) ein rutschfreies wochenende.
zitate: karen duve "die entführte prinzessin"
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